Gameproject Blog

GameProject

Archive for the ‘Allgemein’ Category

und danke für den Fisch…

Sunday, November 8th, 2009

Nach rund vier Jahren ist heute ein genauso guter Tag wie jeder andere auch, um Auf Wiedersehen zu sagen.
Das GameProject ist mit sofortiger Wirkung eingestellt worden, bleibt nur noch ein herzliches Dankeschön an alle auszusprechen, die an uns geglaubt haben und ein Sorry an die, die wir nun enttäuschen müssen.
Machts gut…

Hättet Ihr wohl gern, wa?
Nene.
Stay tuned – it´s done when it´s done…

Das Leben ist keine Kommunikationsplattform…

Thursday, May 7th, 2009

Aber ein bisschen social network isses schon, weswegen unser Nebenprojekt Sportswire nun auch eine eigene MySpace-Seite bekommen hat, www.myspace.com/sportswire_de.

Und das GameProject? Kriegt nix. Aus mehreren Gründen: Weil es hypernervend ist, auf MySpace an Seiten rumzufummeln. Weil wir außerdem zu faul sind, noch so ein Dingen anzulegen. Und weil sich der Aufwand nicht lohnt. Ist ja schließlich eine Anschaffung fürs Leben, so eine MySpace-Page, während dieses Hooptrick-Teil hier ja nun nicht mehr allzulange existieren wird, jedenfalls als GameProject-Blog.
Sowie das Wort Project aber verschwunden ist und das Game übriggeblieben ist, darf das dann zu MySpace. Wenn es denn will :-)

Ein paar Updates und überhaupt

Sunday, February 15th, 2009

Äh, hatten wir schon: “Wir wünschen allen unseren Lesern ein glückliches und gesundes neues Jahr” gesagt?
Nein?
Tztztz, wie nachlässig von uns :-)

Bullshit.
Wir glauben nicht an Neujahrswünsche, nämlich, genau so wenig, wie wir an unumstößliche Deadlines, C++, Karnevalshumor in Spiel-Texten und an benutzerunfreundliche Designs glauben.
Woran wir dann glauben?
Daran, dass man sich nicht hetzen lassen soll (gut, das sehen nicht alle so), dass am Ende alles gut wird, und ganz wichtig: Daran, dass nur ein einziges großes Lebens-Projekt doof macht, weil monothematisch immer auch fachidiotisch bedeutet, und man entweder genug Kreativität für viele verschiedene Sachen hat – oder eben gar keine.

Für diejenigen, die nun schon sehr lange und mehr oder weniger freudig auf den Start unseres Spiels warten, hat unsere Weigerung, uns nur mit einem einzigen Projekt zu beschäftigen, natürlich dummerweise bedeutet, noch viel länger warten zu müssen.
Das tut uns auch ein bisschen leid, aber es war eben wichtig, SportsWire zu starten (wie es auch jetzt sehr bald wichtig sein wird, Parallel-Gesellschaft.org zu starten) – und ja, wir sind sehr stolz darauf, wie sich das Sport-Blog-Portal-Baby entwickelt hat.
Wie wir dann auch vielleicht – und zwar schon sehr demnächst – stolz auf unser Spiel sein werden.

JE NUN

Friday, September 19th, 2008

Streng genommen haben wir keine Neuigkeiten für das, was man gemeinhin erweiterte Öffentlichkeit nennt.
Schon gar nicht, wenn man Disraelis “Never complain, never explain” als ein gutes Motto ansieht, wie es ein äußerst wesentlicher Teil des GameProjects tut
.

Weil dieser wesentliche Teil aber gerade nicht hinguckt, erfolgt hiermit trotzdem ein Lebenszeichen und ein klitzekleines bisschen Erklärendes. Und Werbung, aber dazu später.

Wir leben noch, dochdoch, und für das Spieleprojekt gilt das auch.
Warum das alles nun so lange dauert, ist eine Frage, auf die “Je nun” eine ziemlich adäquate Antwort ist.

Je nun wie “Hej, schon vergessen? Es war Sommer, jedenfalls ein bisschen, und selbst die Informatiker-Spezies liebt Bootfahren, Biergartensitzen, Beinebaumelnlassen in der Strandbar und all die anderen Bestandteile, die diese Jahreszeit so wundervoll und immer viel zu kurz machen…”

Je nun wie “Lieber drei Engines ausprogrammieren als mit der ersten ein Leben lang unglücklich sein, weil die zwar funktioniert, aber irgendwelche komischen Kleinigkeiten den Entwickler stören. Und ein gestörter Entwickler ist nichts, was diese eh schon so gebeutelte Welt brauchen kann…”

Je nun wie “Wir haben alle Zeit der Welt. Denn wir müssen uns nach nichts und niemandem richten und uns ist es vollkommen scheißegal, was andere Leute denken. Oder gerüchten. Deswegen gucken wir lieber fünf Folgen “The Wire” hintereinander, als uns in unserer Freizeit durch zwanghaften Aktionismus in den Burn Out zu schießen.”

Je nun wie “It´s done when it´s done.”

Je nun wie “An diesem Wochenende werden wir uns übrigens endgültig auf Farben geeinigt haben.”

Und nun zur Werbung:

SportsWire.

Bis demnächst – je nun :)

SportsWire aktuell

Sunday, July 20th, 2008

Dass beim Gameproject alles seinen Gang geht ist zwar schön, aber unter journalistischen Aspekten betrachtet nicht weiter erwähnenswert (trotzdem ist es natürlich aus vielerlei Gründen gut, mal wieder zu erwähnen, dass alles prima läuft :-P).
Auch beim Nebenprojekt SportsWire, unserem Sport-Blog-Newsportal, geht übrigens alles seinen Gang, unter anderem mit folgenden Themen:

Große Überraschung: Im Radsport wird gedopt

Winterolympiade in Russland: Konsequenzen für die Bewohner der Region um Sotschi

Raumgewinn: Eine neue Initiative von St. Pauli-Fans

Antisemitismus: Iranischer Schwimmer weigert sich, im gleichen Halbfinale wie ein Israeli zu starten

Oooops: Neues Formel 1-Team entdeckt

SPORTSWIRE.DE IST ONLINE

Wednesday, June 18th, 2008

+ + + SPORTSWIRE.DE IST ONLINE + + + SPORTSWIRE.DE IST ONLINE + + +

Aus aktuellem Anlass haben wir eines unserer Projekte vorgezogen und können nun stolz verkünden, dass mit
sportswire.de
unser Sportnachrichten-Blog/Portal online gegangen ist.

Sportswire soll ein Gegengewicht zu all dem bieten, was derzeit adäquat durch mit deliröser Penetranz zur Schau gestellte Deutschland-Fähnchen symbolisiert wird. Blinder Nationaltaumel bei weiten Teilen des Publikums, sekundiert von Sportjournalisten, für die die Phrase „kritische Distanz“ selbst in ihren einzelnen Wortbestandteilen ein vollkommen unbekannter Wesenzug ist.

Sportjournalismus, so wie wir ihn verstehen, besteht nicht aus Anbiederei, Nullsätzen und von nationalem Wunschdenken geprägten, sich Analysen nennendem Fantum. Unterhaltung, so wie wir sie verstehen, besteht nicht aus bierseeligem Schenkelklopf-Humor und zotigen Stammtisch-Witzchen. Nachrichten, so wie wir sie verstehen, bestehen aus mehr als bloß aus den neuesten Meldungen über deutsche Sportler.

Wir bieten kritische Kommentare statt seichtem Gesülze, Rezensionen wichtiger Bücher, unwichtiger Sendungen und seltsamer Spiele. Wir bieten Hintergrundberichte zu Themen, die wichtig, aber eben nicht dem Mainstream entsprechend sind, wir wollen darüber informieren, was in anderen Ländern los ist, und wir wollen, natürlich, unterhalten.

Und das nicht nur zur Europameisterschaft, sondern auch zur Tour de France, zu den Olympischen Spielen und zu all den anderen großen und kleinen Ereignissen aus der Welt des Sports.

Just have a look:

Sensationell und Weltexklusiv: Codeschnipsel entdeckt!!!

Monday, May 12th, 2008

Damit hatte nun niemand gerechnet: Bei Aufräumarbeiten in der Hooptrickzentrale (gleich neben diesem BahnTower) wurden Codeschnipsel entdeckt.Codeschnipsel

Roswitha J., FacilityManagerin: “Wir haben wie jeden Abend die Mülleimer geleert und wie sonst auch nur die üblichen Sushi-Packungen gefunden, doch dann bekam ich einen Anruf aus der zwölften Etage, von meiner Mitarbeiterin Jelena. R., sie meinte, sie hätte ein Stück Papier gefunden, auf dem unverständliche Anweisungen stehen. Sie müssen wissen, dass wir strikte Anweisung haben, alles außer Sushi-Packungen zu melden. Da haben wir den Sicherheitsdienst gerufen und von dem Fund berichtet. Den Rest kennen sie ja.”

Natürlich, denn bei diesem Stück Papier handelt es sich um einen Codeschnipsel. Nach Untersuchungen von IT-Profis handelt es sich zweifellos um Programmiercode auf einem Stück Papier, unter Experten auch als Codeschnipsel bekannt. Damit ist zum ersten Mal ans Licht der Öffentlichkeit gerückt, wie denn die Engine von Hooptrick scheinbar funktioniert.

Ein Team von Softwareexperten ist im Moment dabei, die Anweisungen auf dem Schnipsel zu untersuchen, denn es wird gemutmasst, dass dieses Stück Code mehr enthält als angenommen. Ich nenne nur folgende Begriffe: Human Genom, E.T., Lottozahlen, EM-Finale 1972 und die Bibel.

Wir halten Sie auf dem laufenden und berichten weiterhin von dieser sensationellen Entdeckung. Bleiben Sie dran.

Ihr Ombudsmannexperte

Warten auf den PC. Oder das Spiel. Oder Godot.

Monday, March 10th, 2008

Gerade eben hat sich mal wieder der automatische Virenscanner meines Notebooks gemeldet. Das heißt nun mindestens eine Stunde irgendwie warten. Die Zeit totschlagen, sich mit irgendwas beschäftigen. Denn arbeitsfähig ist das Ding in dieser Zeit irgendwie nur bedingt. Aber offensichtlich taugts zum Texte schreiben noch ganz gut, sonst könnte ich das hier gerade nicht machen.

Aber noch mal zurück zum Warten. Was bewegt uns eigentlich, auf irgendwas zu warten? Also ich mein jetzt mal vollkommen abgesehen vom täglichen Warten auf den Feierabend (dafür wird man ja schließlich bezahlt). Ist es die Vorfreude auf irgendwas Kommendes? Freude auf was Kommendes von dem wir noch nicht mal wissen, ob es überhaupt gut ist? Nun bei dem Spiel hab ich da keine Zweifel, aber das Warten auf einen neuen supertollen Film im Kino, nur um dann festzustellen, dass der supertolle, neue Film vielleicht doch nicht so ganz supertoll ist – eigentlich sogar ziemlich scheiße? Also irgendwie muss es da noch andere vermutlich tief-psychologische Gründe geben. Da ich allerdings gerade irgendwie keinen Psychologen oder sonstige Seelendoktoren um mich habe, müssen wir uns diesem Thema also auf anderer Art und Weise nähern.

Laut dem Encarta Dictionary gibt es fürs Warten eine ganze Reihe von Bedeutungen. Die erste (und schönste) sagt aus, nichts zu tun, bis irgendwas passiert. Ok, Nichtstun mag ja ganz nett sein, allerdings wird’s hier wohl irgendwann auch recht fad, vor allem wenn sich das Warten (und damit verbundene Nichtstun) auf irgendwas (ein Spiel oder so) ein paar Stunden, Tage, Wochen, Monate hinzieht.

Warten kann aber auch bedeuten, zu Warten bis jemand oder etwas irgendwas aufgeholt hat. Klingt erstmal etwas blöd, stimmt aber. Ich warte hier auch grad rum, bis mein Notebook seinen dämlichen Virenscan beendet hat. Aber wenn wir das etwas genauer betrachten, würde dieses Warten ja bedeuten, dass wir das Gleiche wie der oder das Aufholende zu erledigen haben. Und ich für meinen Teil suche nur ausgesprochen selten nach irgendwelchen Viren in Computern oder sonst wo. Genauso pflege ich auch nicht, an dem Spiel mitzuwirken, um damit das Recht zu erwerben auf diese Art darauf zu warten. Also weiter im Text.

Warten kann auch bedeuten, dass irgendwas oder irgendjemand auf jemanden oder etwas wartet, einfach aufgrund der lapidaren Tatsache dass es fertig ist. Wie zum Beispiel die Mail, die gerade in mein Postfach getröpfelt ist und auf mich wartet. Oder das Spiel, dass… . Gut, lassen wir das.

Warten ist aber auch einfach mit einer Verzögerung verbunden. Einer Verzögerung, in der nix passiert. Oder zumindest sehr wenig. Da das aber bei dem Spiel hoffentlich…, äh Verzeihung, sicherlich nicht der Fall ist, vergessen wir auch das möglichst ganz schnell wieder.

Bleibt also nur noch das Warten als Hoffen auf Irgendwas. Nun ja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, aber irgendwie ist diese Hoffnung mit Vorfreude zu verbinden. Und (Vor-)Freude auf was, was wir noch gar nicht kennen? Nun ja, wer bis hierher noch mitgelesen hat, wird merken, dass wir uns gerade im Kreis drehen. Aber Im-Kreis-Drehen kann doch auch ganz lustig sein, gerade wenn man außer Warten ohnehin nichts zu tun hat.

So werden wir also weiterhin der Dinge harren, die da vielleicht irgendwann kommen, weiterhin in stiller (manche mehr, manche weniger) Vorfreude die Entwickler immer wieder aufs Neue dazu drängen, irgendwas Erlebbares zu produzieren. Vermutlich sind diese aber selbst bereits in einen Wartezustand übergetreten, auch wenns ein Aktiver Wartezustand ist.

Lebenszeichen

Thursday, February 14th, 2008

Hallo zusammen, das ist nur mal wieder ein kleines Lebenszeichen, für alle, wegen der vielen Nachfragen.

Es geht uns gut, wir sind nur zur Hälfte tief mit einer Feile im Code versunken und zur anderen Hälfte leiden wir unter einem angeschlagenen Computer (plus vergessenen Passwörtern und deswegen ohne einige der üblichen Kommunikationsmittel auf dem Ersatzgerät im Wohnzimmer) in Verbindung mit einem heftigen Anfall von Berlinale.

Alles ist gut :)

Patricia J. aus H.

Tuesday, February 5th, 2008

Lieber Herr Ombudsmann,

wird bei gameproject auch gewählt? Wenn ja, was wird alles gewählt? Und darf ich dabei mitmachen?

Gruß

Ihre Patricia J. aus H.

Liebe Patricia,

natürlich wird bei gameproject auch gewählt, eine Community ohne Wahlen ist nicht vorstellbar.

Und Sie dürfen sogar jeden Tag wählen: ob Sie aufstellen, ob Sie gehen oder kommen, ob der Tee mit Zucker getrunken wird, ob Sie sitzen oder stehen, trinken oder verdursten, schreiben oder schweigen, ob Sie Mädchen des Monats werden oder sich gänzlich ruinieren, ob Sie lieben oder hassen, Schuhe putzen oder es lassen, ob die Leberwurst aus Thüringen kommt oder aus Hessen, ob Sie im stehen pinkeln oder im sitzen, ob Sie ein Buch lesen oder es lassen….

Sie sehen, wir werden hinter vorgehaltener Hand nicht zu Unrecht als die kommende Wahlcommunity bezeichnet.

Allerdings wird es bei uns keine Wahl zur Nationaltrainerin geben, denn dieser Posten wird per Wahlcomputer entschieden, somit hat diese Wahl schon ihre Siegerin.

Dies ist unser einziges Manko, aber ich möchte Sie nicht davon abhalten, weiterhin zu wählen. Denn wie sagte schon mein berühmter Nachbar: “Wer wählt, entscheidet, wer entscheidet, der handelt und wer handelt, der hat die Wahl.”

Sie sehen, wir sind ein gar lustiger Haufen buddhistischer Fundamentalisten, die die Wahl haben. Und die lassen wir uns nicht nehmen, wenn Sie also wählen anzutreten, um die Wahl zu gewinnen, so haben Sie sie schon verloren. Aber wie auch immer Sie wählen, wir sind bei Ihnen.

So lassen Sie mich an diesem SuperTuesday die Wahl treffen und diesen Brief mit folgenden Worten beenden:

liebe Grüße und danke dass Sie gameproject gewählt haben

Ihr Ombudsmann