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Archive for the ‘Eat this!’ Category

Projekt 2 online

Saturday, May 23rd, 2009

Was lange währt, wird usw.

Nach SportsWire ist nun unser zweites Projekt fertig, das heißt: zu Ende geplant, präsentabel und deswegen online.
Und genau wie SportsWire wird die Parallel-Gesellschaft ein Gemeinschaftsblog sein, bei dem unterschiedliche Autoren über das schreiben oder zeichnen oderoder, was sie gerade interessiert.
Was seine Zeit brauchten wird, was wiederum auch vollkommen okay so ist.

UnddasSpiel,wannistdasSpielnunendlichfertig?

Demnächst :-)

Coming soon…

Friday, January 30th, 2009

unser nächstes Projekt – noch ist auf der Seite zwar nichts zu sehen, aber das wird sich in kürzester Zeit ändern.

JE NUN

Friday, September 19th, 2008

Streng genommen haben wir keine Neuigkeiten für das, was man gemeinhin erweiterte Öffentlichkeit nennt.
Schon gar nicht, wenn man Disraelis “Never complain, never explain” als ein gutes Motto ansieht, wie es ein äußerst wesentlicher Teil des GameProjects tut
.

Weil dieser wesentliche Teil aber gerade nicht hinguckt, erfolgt hiermit trotzdem ein Lebenszeichen und ein klitzekleines bisschen Erklärendes. Und Werbung, aber dazu später.

Wir leben noch, dochdoch, und für das Spieleprojekt gilt das auch.
Warum das alles nun so lange dauert, ist eine Frage, auf die “Je nun” eine ziemlich adäquate Antwort ist.

Je nun wie “Hej, schon vergessen? Es war Sommer, jedenfalls ein bisschen, und selbst die Informatiker-Spezies liebt Bootfahren, Biergartensitzen, Beinebaumelnlassen in der Strandbar und all die anderen Bestandteile, die diese Jahreszeit so wundervoll und immer viel zu kurz machen…”

Je nun wie “Lieber drei Engines ausprogrammieren als mit der ersten ein Leben lang unglücklich sein, weil die zwar funktioniert, aber irgendwelche komischen Kleinigkeiten den Entwickler stören. Und ein gestörter Entwickler ist nichts, was diese eh schon so gebeutelte Welt brauchen kann…”

Je nun wie “Wir haben alle Zeit der Welt. Denn wir müssen uns nach nichts und niemandem richten und uns ist es vollkommen scheißegal, was andere Leute denken. Oder gerüchten. Deswegen gucken wir lieber fünf Folgen “The Wire” hintereinander, als uns in unserer Freizeit durch zwanghaften Aktionismus in den Burn Out zu schießen.”

Je nun wie “It´s done when it´s done.”

Je nun wie “An diesem Wochenende werden wir uns übrigens endgültig auf Farben geeinigt haben.”

Und nun zur Werbung:

SportsWire.

Bis demnächst – je nun :)

Honigbrot

Wednesday, September 26th, 2007

Brot aus dem Brottopf holen … nur noch ein schimmliges Scherzerl drin
-> Pfister
Geldbeutel: nur noch ein schimmliger 5-€-Schein drin.
-> Schafkopfkasse: vernichtet, weil Schinki auf das Grassolo alle Trumpf gegen mich hatte.
Versuch, beim Pfister (Sofort dran!) mit EC-Karte zu zahlen.
Netter Versuch.
Gegenüber Geld abheben.
Netter Versuch.
Der eingezogenen Karte keine Träne nachweinen. *wüt* *tob*
Vom Nachbarn 20 € leihen.
-> Pfister. An der Schlange ausserhalb des Ladens anstellen.
Den einsetzenden Regen ignorieren.
Miterleben, dass der Kunde vor einem das letzte Kürbiskernbrot kauft und genüsslich in Scheiben schneiden lässt.
8 Semmeln und 4 Brezen kaufen.
Darauf achten, dass die Semmeln in der Papiertüte nicht allzusehr im strömenden Regen einweichen.
Sich wundern, warum einem auf dem Heimweg kein Vogel auf den Kopf scheißt.
Honig -> aus.
Ruhig bleiben, Butterbrezn essen, lieber nicht Schafkopfen, ins Bett gehen.

89 x Wachwerden – Zeitvertreib 12: Lunchpakete

Friday, August 24th, 2007

Die fürsorgliche Ehefrau gibt ihrem Gatten jeden morgen ein liebvoll zusammengestelltes Lunchpaket mit zur Arbeit:

Bento Boxen bei Foodfreak

Noch ein Rezept (nein, das sollte man eigentlich besser nicht essen) .

Sunday, August 12th, 2007

Hütten-Reiberdatschi mit PseudozimtZutaten für 10 Personen:
5 kg Kartoffeln
10 Streichhölzer
1 Senkblei
2 Packerl Schafkopfkarten
8 Scheiben Pfisterbrot
250 g Butter
Salami

2 Streichhölzer kürzen… auslosen, welche Pechvögel Kartoffeln schälen und reiben müssen
Die anderen 8 machen derweil 2 Tische auf.
Als Lohn kriegen die beiden bedauernswerten Kreaturen die ersten 10 Reiberdatschi.

Schüssel genau unter der lockeren Rinde an der Zimmerdecke über dem Küchenbüffet platzieren (ggf mit einem Senkblei genau justieren!)

Bewundern, wie die Rinde genau in die Schüssel klatscht und wie der zimtartige
Holzstaub zwischen Rinde und Brett sich in einer dicken Schicht auf das Inferno legt. Fliehende Käfer und Larven beobachten.

Pfisterbrote mit Butter und Salami servieren.
Die 2 zum Zreissen mit Reiberdatschi gefüllten Glückspilze spielen inzwischen Watten, bis alle fertig sind.

JA, DAS KANN MAN ESSEN! Teil 1 – Schnitz und Schwaaß

Tuesday, July 31st, 2007

Und wo wir grad so schön beim Urlaub sind – zuhause schmeckts doch immer noch am besten. Und Selbergekochtes sowieso. Wenn nur nicht immer das blöde einkaufen wäre…

Aber dennoch, es gibt sicherlich einige, die sich auch dazu durchringen können. Das heisst, wenn sie denn mal nicht mit Urlauben beschäftigt sind. Für all diejenigen nur hier und heute zwei Rezepte aus der Heimat:

Hofer Schnitz

Zutaten:
500g Rindfleisch
500g Rinderknochen
1 Bund Suppengrün
1 Essl. Mehl
1 Essl. Butterschmal oder Öl
Pfeffer, Salz
3 große Kartoffeln
2 Karotten
1 Sellerie
1 Stange Lauch
Saisongemüse (Kohlrabi, Sellerie, Blumenkohl etc.)
1 Bund glatte Petersilie
1 Lorbeerblatt
Liebstöckel
Majoran

Zubereitung:
Die Rinderknochen in 1 Liter kaltem, leicht gesalzenem Wasser ansetzen und zum Kochen bringen.
Kurz aufkochen lassen, Fleisch rein und Hitze runter, nur leicht sieden lassen und für 1 Stunde vergessen.
Dann den Bund Suppengrün, das Lorbeerblatt und Liebstöckel rein und eine halbe Stunde mitköcheln lassen.
Inzwischen alles Gemüse putzen und kleinschneiden, egal ob Würfel oder Julienne. Aus Mehl und Schmalz eine helle Eibrenne bereiten.
Wenn das Fleisch gar ist, raus und beiseite stellen.
Suppe durch ein feines Sieb gießen, den Rest wegwerfen.
Mehlschwitze einrühren, kleingeschnittenes Gemüse auch rein und ca. 20 min leise köcheln.
Nach 15 min Fleisch würfeln und rein damit.
Topf von der Platte ziehen, gehackte Petersilie und Majoran dazu und 5 min ziehen lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken (es darf auch gekörnte Brühe oder ein Würfel sein).

Und falls jetzt noch jemand Hunger hat (soll ja vorkommen, nach solch einem Süppchen), für den hier noch ein Hardcore-Rezept für angehende Vampire. Und bevor jetzt Fragen aufkommen: Ja, das Zeug wird hier tatsächlich ab und an gegessen!

Schwaaß

Zutaten:
250 g Speck
2 bis 3 Zwiebeln
2 Laabla (an manchen Orten auch einfach Brötchen genannt)
1/2 l Schweineblut
1/4 l Milch
1/4 l Wasser
Majoran und Salz

Zubereitung:
Der Speck wird in Würfel geschnitten und ausgebraten. Die gehackten Zwiebeln kommen hinzu bis sie schön glasig sind. Auch die Semmeln werden in Würfel geschnitten und mit einem Teil des ausgelassenen Specks goldbraun geröstet. Speck, Zwiebeln und Semmeln werden nun mit dem abgeseihten Blut, mit Milch und Wasser gut verrührt, mit Majoran und Salz gewürzt und in eine Auflaufform gegeben. So kommt es in die Backröhre (bei etwa 180 Grad) und bleibt, bis die Masse aufgegangen ist und gerade eine Kruste gebildet hat.