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Archive for September, 2007

EINE ARBEITSMASCHINE IST EINE ARBEITSMASCHINE – Teil 3: Engine-Homestory

Wednesday, September 19th, 2007

Ein langweiliges Mischmasch aus Klammern und anderen Zeichen, dazu ein doofer Befehlsempfänger – dieses Dings namens Engine, soviel haben wir bisher gelernt, ist nur wenig glamourös.

Aber auch eine Arbeitsmaschine sollte nicht einfach losgelöst von allen sie prägenden Einflüssen beurteilt werden, deswegen ist es höchste Zeit für eine Homestory, unter dem Motto: Zeig mir wo Du wohnst und ich sage Dir…usw.

Rein optisch, soviel steht schon beim ersten Eindruck fest, ist gegen den Wohnort des Maschinchens nicht sehr viel einzuwenden. Umgeben von halbvollen Aschenbechern, jeder Menge Notizzetteln und mit schönem Blick aus dem Fenster zum Hof residiert es in einem ansprechend designten Rechner, den das Schicksal seiner Kumpels noch nicht ereilt hat, sprich: er verfügt noch über ein intaktes Gehäuse und steht nicht halb nackig und mit jeder Menge externer Festplatten verbunden herum.

Ob es drinnen auch so hübsch aufgeräumt ist, kann nur vermutet werden, denn niemand, wirklich niemand, möchte einen Blick in einen ausgewiesenen Informatiker-Rechner werfen. Im Gegensatz zu uns normalen Menschen haben die nämlich nicht etwa schöne, nützliche Programme mit styly Icons und tollen Funktionen wie Musikhören, Bildergucken, Lärmmachen auf ihren Computern, sondern nur Krams, der – grundsätzlich ekelhaft coloriert -, irgendwie ganz fantastische Klammern und andere langweilige Zeichen schreiben kann, sonst aber nix.

Der Engine geht es in dieser totsicher fiesgefärbten Umgebung aber anscheinend gut, jedenfalls funktioniert sie, mehr kann man von doofen Maschinen nicht erwarten.

Nächste Woche allerdings wird es für sie spannend, denn dann wird sie nicht nur neben einem Mac wohnen, sondern auch eine sozusagen duale Existenz beginnen und entsprechend ebenfalls dort residieren.

Wie sie den Umzug verkraftet und ob es nicht doch möglich ist, sie bunt zu machen, darüber mehr demnächst in “Eine Arbeitsmaschine ist eine Arbeitsmaschine – Teil 4: Gibts die Engine eigentlich auch in nichtlangweilig?”

64 x Wachwerden – Zeitvertreib 37: Anziehpuppen anziehen

Tuesday, September 18th, 2007

Gut, zugegeben, nicht jeder innerhalb des GameProjects hat Sinn für Schönheit und Stil, aber so what…

In and out des Münchener Wahnsinns

Monday, September 17th, 2007

In: Nach sieben Jahren Leben in Schande – endlich – heiraten.

Out: Eine schielende Standesbeamtin, welche anstelle des Brautpaares permanent den Bräutigam und den Trauzeugen anlächelt.

In: Im Olympia-Drehrestaurant zu Mittag speisen.

Out: Der Fahrstuhl jettet mit 7m/sec hoch und oben hast du eigentlich gar keinen Hunger mehr.

In: Der Politesse, welche gerade deine Karre mit einem Knöllchen verziert, zur Frisur gratulieren.

Out: Feststellen, dass es sich dabei um eine männliche Politesse handelt und sich Ärger wegen saudummen Bemerkungen einhandeln

In: Beim Schafkopfen einen quasi wasserdichten Wenz spielen mit dem zweiten und dritten Untern.

Out: Diesem Wenz verlieren, weil groteskerweise der Spieler nach Dir beide anderen Unter hat und dich mit Kontra und Herzflöte an die Wand nagelt.

In: Früher von der Arbeit abhauen…

Out: … wegen eines Zahnarzt-Termins, zu dem du wegen leichter Beschwerden gehst und aus dem du mit einem Weisheitszahn weniger rauskommst. Nach 2 Stunden in 60°-Stellung mit dem Kopf nach unten, bei dem dir die Tränen nur so über die Backe laufen.

In: Der Zahnarzt-Bohrer, der sich nicht mehr dreht.

Out: Der Zahnarzt-Stuhl mach 700 Umdrehungen/ Minute.

In: 80er-Jahre Shows im Fernsehen, die dich in deine Jugend zurück bringen.

Out: Die vierte Wiederholung dieser Show mit Janine Kunze, die erstens stinkend blöde Kommentare abgibt und zweitens chronisch unlustig ist und drittens meistens Ingolf Lück oder einen anderen der einschlägig bekannten F-Promis neben sich sitzen hat.

In: Der geisteskranke Projektmanager macht Urlaub.

Out: Er kommt wieder.

DIE INS UND OUTS DES GAMEPROJECTS, 6/8

Sunday, September 16th, 2007

Out: Unglücklich verliebt sein (sie hat nen Freund & wohnt in Neukölln)
In: Trotzdem mit dem eigenen Leben irgendwie zufrieden sein, sie mit dem Fuchs-Zitat aus dem kleinen Prinzen richtig schön kitschig aus Freiburg verabschieden und sie bald wiedersehen ;)

Out: Dass die dumme &?%§$ von Exfreundin hinter meinem Rücken für einen Monat in mein altes Zimmer eingezogen ist und ich sie demnach die nächste Woche immer mal wieder sehen muss + dass sie inzwischen mit dem zweiten Typen aus meinem Freundeskreis zusammen ist
In: Zu wissen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben als man Schluß gemacht hat

Out: Auf der Arbeit die negativen Auswirkungen von Schlafmangel spüren
In: Wenn der Grund des Schlafmangels ein fünfstündiges Telefonat mit einer guten Freundin ist, mit der man auch problemlos weitere fünf Stunden hätte quatschen können, in deren Bett man regelmäßig gemeinsam übernachten kann [nein, nicht was ihr wieder denkt… ;)] und die vllt. mit nach Berlin kommt

Out: Am Sonntag um 16h total benebelt aufzuwachen und sich fragen, wo die zwei Schachteln Kippen und die € 25 hin sind
In: Einen Flyer einer Homepage im Portemonnaie finden, die Homepage besuchen, ein Foto sehen und sich erinnern: Nach vielen, vielen Jahren ältesten besten Freund, den man schon seit Kindergartentagen kennt, wiedergetroffen, vor klatschenden Zuhörern gejamt, anschließend zusammen abgestürzt und gegen 6h morgens nebeneinander im Zug nach Hause eingepennt :)

Out: Arrogante Arschlöcher
In: Arrogante Arschlöcher näher kennenlernen; erfahren, dass man ebenfalls für ein arrogantes Arschloch gehalten wurde; Urteile revidieren und gemeinsam zu kostenlosem Trail of Dead-Konzert nach Basel fahren

Out: Noch fünf Tage arbeiten müssen (ca. 1000mal am Tag F5 drücken) und dabei langsam das Gefühl kriegen, das Gehirn löse sich auf
In: Dafür € 2000 bekommen und sich jetzt schon wie irre auf Berlin & London freuen

So nicht, Wochenende!

Sunday, September 16th, 2007

Neue Ladenschlusszeiten hin oder her, samstags um 20 Uhr 30 haben keine Rechner kaputtzugehen.

So einfach ist das.

Verstanden?

68 x Wachwerden – Zeitvertreib 33: Ekeln

Friday, September 14th, 2007

Und zwar vor der widerlichsten Kabarett-Veranstaltung der Welt, mit etwas Pech demnächst auch in einem Festsaal in Deiner Nähe

Breaking News: 4+1=5

Thursday, September 13th, 2007

Das GameProject freut sich mit Sonia, Zacki, Cosima und Leoni über die Geburt von Isabel :)

Alles Gute und Liebe Euch 5en…

Zwei Monate (und vier Tage) GameProject-Blog

Thursday, September 13th, 2007

?: In dem Alter feiert man ja normalerweise noch monatlich Geburtstag, aber wie alt dieses Blog-Baby jeweils wird scheint Euch ja egal zu sein…

!: Öööööh. Hmmmmm. Tjo, sieht so aus. Aber dem Blog-Baby dürfte das auch herzlich egal sein, denn Geschenke gibt´s eh keine :)

?: Macht die Bloggerei denn noch Spaß?

! Ja. Natürlich ist es manchmal stressig, Beiträge zu organisieren, schließlich haben wir alle im richtigen Leben schon genug zu tun. Aber irgendwie klappt´s ja doch fast immer, und wenn wir mal einen Tag lang nichts zu erzählen haben, dann ist das auch kein Problem.

?: Der Countdown wird nicht regelmäßig fortgeführt…

! Nein, wir vertrauen darauf, dass der Leser zur Not selber weiterzählen kann ;)

?: Wie waren die Reaktionen der Leser denn bisher so? Und wieviele Leser gibt es mittlerweile?

! Positiv. Ein paar wenige bemängelten allerdings, dass man sich erst anmelden muss, um Kommentare schreiben zu können, aber so wollen wir das halt. Und zur Not steht ja oben in einer der Rubriken unsere E-Mail-Adresse.

Leserzahlen bekanntgeben hat immer sowas von Schwanzvergleich, finden wir, deswegen nur: Sie sind täglich dreistellig :)

? Angst, dass Euch irgendwann die Themen ausgehen?

! Nein, wieso? Wir haben ja immer wieder neue Rubriken, aktuell zum Beispiel “Gordon Gecko” (das ist übrigens der Name der Hauptfigur im Film “Wallstreet”), wo es um Ökonomie geht.

Außerdem gibts noch viele, viele verworfene Ideen, über die berichtet werden wird.

Und aufgrund der großen Nachfrage werden wir Teradachs dreiteilige Serie über die Leiden eines Softwaretesters nochmal am Stück veröffentlichen – das ist dann einfach lesefreundlicher.

? Was soll denn aus dem Blog-Baby werden, wenn es mal groß ist?

! Keine Ahnung. Vielleicht kommt irgendwann der Tag. wo man ihm sagt: “So, jetzt bist Du erwachsen, lauf los und sieh allein zu, wie Du zurecht kommst”, vielleicht bleibt es immer ein kleines Dings, auf das man aufpassen muss, und vielleicht stirbt es irgendwann auch einfach, wer weiß das schon?

Unglaublich tolle, leider verworfene Ideen, Teil 8: Platzwart

Thursday, September 13th, 2007

Diesmal war der fürs kreative Ideen-Haben zuständige Teil des GameProjects sehr aufgeregt gewesen, denn dies war, ganz sicher, der Einfall, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen würde.

“Ha! Das ist es – wir werden Platzwarte haben!”

“Hmpfgrmpf”

Das war eine erstaunliche Art, Zustimmung zu äußern. Aber je nun, warum nicht? Glücklich über dieses offenkundige Ja fuhr der fürs kreative Ideen-Haben zuständige Teil des GameProjects fort:

“So ein Platzwart wäre neben dem Trainer die wichtigste Person im Verein, denn er wäre ja eben für den Platz zuständig – guck nicht so böse, man könnte meinen, Dir gefällt die Idee nicht. So, und dieser Platzwart könnte auch die Spiele beeinflussen, indem er zum Beispiel den Rasen am Abend vor einem Match unter Wasser setzt oder gezielt kleine Löcher ins Gras buddelt und mit ein bisschen Erde und Halmen tarnt. Den eigenen Spieler würde er natürlich dann zeigen, wo sie nicht hintreten dürfen, aber die anderen würden das eben nicht wissen und mit ein bisschen Glück könnte der gegnerische Starkicker sich bei so einem Fehltritt das Bein brechen – denk mal an die tollen Texte, die man da verfassen könnte.

Außerdem: Wenn wir uns endlich dazu entschließen könnten, dass Spieler auch sterben können, dann hätten wir mit dem Platzwart auch jemanden, der ihre Gräber schaufelt – muss ja nicht im Stadion sein, obwohl, hmmmm….”

Die Antwort kam schnell und war ernüchternd:

“Nein”

“Nein im Sinne von nein?”

“Ja”

Der fürs kreative Ideen-Haben zuständige Teil des GameProjects wendete sich ab und schluckte, oder, um es mit einem abgewandelten Konsalik-Zitat zu sagen: “Und in ihrem Munde sammelten sich all die Tränen, die ihre Augen nicht weinen wollten.”

Nur wenige Viertelstunden später aber hatte sich die Situtation grundlegend geändert, denn da war er, der noch vielviel grooooßartigere Einfall, der diesmal aber wirklich…

Mehr darüber in “Unglaublich tolle, leider verworfene Ideen, Teil 9: Der integrierte Ponyhof”

70 x Wachwerden – Zeitvertreib 31: langweilen

Wednesday, September 12th, 2007

@ Elke: Sorry, hier gibt es nix zu lesen. Wir wollen ja nicht deinen Weltrekordsversuch im Langweilen zum Scheitern bringen.