Gameproject Blog

GameProject

Archive for November, 2007

Grüße aus der Betazone: 3. Offtopic

Friday, November 30th, 2007

Unbedingt gucken, ob David Yow bei Euch in der Nähe spielt.

David Yow? Jo

Grüße aus der Betazone: 2. Ein leiser Seufzer

Thursday, November 29th, 2007

Was ist schlimmer, als Programmierer, die ständig miteinander telefonieren und konferieren und icq-en, mit anderen Worten: dauerkommunizieren?

Programmierer, die das alles tun und sich gleichzeitig entschieden haben, zusätzlich über Dritte miteinander zu sprechen.

“Sag dem Kerl, dass er rebooten soll”

“Pfff, sag ihm, dass mein Rechner niemals ohne Grund neu gestartet wird”

Dazu dann noch Vereine mit so schönen Namen wie Testicles, Vereinsbesitzer die alle 20 Minuten noch einen viel schöneren Namen für ihre Clubs finden und dies bitte pronto geändert haben wollen, plus das Einsammeln der Nachzügler, Wörterfinden (Spielerfähigkeiten, höfliche Ablehnungsschreiben) und Wörterverlieren (aka Sprachlosigkeit aufgrund der Tatsache, dass dem natürlichen Wachstum von Papierbergen keine Grenzen gesetzt zu sein scheinen – eine kleine seismische Erschütterung, und es kommt zur Katastrophe).

Nun reicht´s. Wir gehen heute abend trinken :)

Wir sehen uns dann später in der Betazone…

Grüße aus der Betazone: 1. Ein tiefer Seufzer

Monday, November 26th, 2007

Erste Erkenntnis:
Eine so ernste Sache wie die Ligenverteilung mit einer gewissen Laissez faire-Haltung anzugehen, war ein Fehler.
Hätte man sich auch vorher denken können, irgendwie. Denn der bayerischste Bayer von allen will natürlich eine eigene Bayernliga. In der er, obwohl ein Roter (für Nicht-Bajuwaren: B. München-Fan), sogar den einzigen Blauen (also Sechziger-Fan) des GameProjects akzeptieren würde, er sei ja schließlich tolerant. Auch der Franke dürfe mitspielen, beschließt er großzügig – nun müssen Freiwillige gesucht werden, die bereit sind, es mit dem bayrischen Gesocks aufzunehmen.
Und die irgendwie süddeutsch sein sollen.
“Kein Problem”, sagt der Ossi-Ösi, “denen zieh ich die Lederhosen aus”, was schonmal einen Neigungsbayern mehr macht.
Die Weißwurstesser zeigen derweil bedenklichen Expansionsdrang und verkünden, Schwaben seien ja im Grunde auch Bayern. Und reklamieren deswegen die Inhaberin des Clubs Rosa Rütlikiez für sich, die ihrerseits mit gewissem Recht darauf verweist, dass Neukölln irgendwie zu Berlin gehöre und sie deswegen lieber dann doch nicht…
Entsprechend wird es nun spannend:

Sprechen Wasserlurche bayerisch?

Ist Holländisch einfach nur eine Abart des Öcher Platts?
Werden die Leute mit dem komischen Akzent im Gegenzug eine eigene Hessenliga durchsetzen?
Und: Wer ist das Fumpenmariechen?

Bis endgültige Antworten auf  diese und andere  immens spannenden Fragen  gefunden sind, dauert es noch ein bisschen :)

Ciao Alpha – Hello Beta…

Tuesday, November 20th, 2007

Wir melden uns erst einmal ab – und frühestens ab Freitag wieder, dann, in gewohnt unregelmäßiger Folge mit Beiträgen und Einzelheiten über den Betatest.

Bis dahin sagt das Gameproject-Blogdings Tschüß und empfiehlt die Lektüre der kleinen gelben:-P Rubriken dort oben…

CU!

Engine-Test, Teil 3: Wir können auch unentschieden

Monday, November 19th, 2007

Die Arbeitsmaschine, und das ist die gute Nachricht, arbeitet ordentlich und spuckt entsprechend ein Remis als Ergebnis aus, wenn zwei absolut ausgeglichene Teams aufeinander treffen.
Die schlechte Nachricht: Lutz Konietzke, so heißt das unsympathische Rabenaas, das sich im Kvikk-Kader eingenistet hat, ist immer noch da.
Lutz (der Name ist totsicher eine Abkürzung für Luzifer) hat in der Zwischenzeit sogar einige weitere Tore erzielt.
Lutz wird das allerdings nichts nützen, denn Ende der Woche, wenn der closed Alpha- zum semipublic Betatest wird, wird Lutz dahin gehen, wohin alle virtuellen Kicker kommen, wenn sie sterben: Ins große geheime Nullen+Einsen-Verschwindeland.
Bleibt zu hoffen, dass es von dort keine Wiederkehr gibt…

It´s alive

Wednesday, November 14th, 2007

Mal ein kurzes Update, nach einer Woche Schweigen:

Alles läuft okay, mehr später :)

Engine-Test, Teil 2: Unglücklich gewonnen

Friday, November 9th, 2007

Dass die Kvikk-Spieler eine Horde Loser sind, steht unumstößlich fest. Nicht einmal der gestrige Sieg gegen Teerlunge kann daran etwas ändern (2-1, yes!).
Woran das liegt? Ganz einfach, in den Reihen der kvikk´schen Blödsinnskicker befindet sich jemand – oder etwas, wer weiß das bei einem virtuellen Spieler schon so genau – der zutiefst unsympathisch ist. Nein, nicht der unglückselige Torhüter von letztens, sondern jemand anderes, gegen den im Großen und Ganzen nur vorliegt, dass er da ist. Er heißt nicht etwa besonders unschön, und können tut er auch durchaus was, aber irgendwie war´s einfach Hass auf den ersten Blick.
In einem vollwertigen Game kein Problem, aber im Alphatest ein beständiges Ärgernis, denn der Unsympath kann mangels entsprechender Optionen weder verkauft noch getötet werden.
Mangelt es dem Entwickler noch dazu an Mitgefühl und allgemeiner Herzensbildung, sind Dialoge wie dieser die Folge:

“Verdammt, mach den Sack da weg, ich willwillwill den nicht haben. Der stört.”

“Warum?”

“Weil er blöd ist.”

“Tjo”

“Ernsthaft, ich kann ihn nicht ausstehen, irgendwas stimmt nicht mit dem, guck doch mal.”

“Ich kann nichts Besonderes feststellen.”

“Weil Du nicht ordentlich guckst, schau bitte nochmal, da ist bestimmt irgendwas mit den Nullen und Einsen und den Klammern nicht in Ordnung. Ich bin sicher, dass da irgendwo eine 0 mit bad vibes ist oder so.”

“Nein.”

Und so darf der Spieler natürlich bleiben. Dass er vorhin das 2:1 erzielt hat, ändert übrigens nichts daran, dass er ein furchtbarer Unsympath ist…

Engine-Test, Teil 1: Warum verloren?

Tuesday, November 6th, 2007

Bedauerlicherweise ist diese Frage nach dem ersten Match des unglückseligen Vereins nahmens Kvikk ganz einfach zu beantworten. Der Club, in zweifacher Hinsicht verflucht – zum einen, weil er als Testteam nicht groß und stark werden darf, sondern bald schon wieder sterben wird und zum anderen, weil er mit einer Besitzerin geschlagen ist, die Spieleraufstellen schon immer langweilig fand – hat gegen Teerlunge (ebenfalls mit kurzer Lebenserwartung, dafür aber mit einem Herrchen, das Spielerverteilen ganz toll findet) schmählich verloren.
An dieser Stelle würden wir nun gern davon berichten, wie lächerlich unausgewogen die Engine ist, oder wie blödsinnig die Chancenverteilung oder wie horrend dämlich der Einfluss von Sonne, Regen, Zuschauergesängen, Platzverhältnissen. Oder wenigstens, dass die Kvikkies nix dafür konnten, weil ihr Spitzenspieler mitten im Match tot umgefallen ist.
Die Wahrheit wäre das alles aber nicht, die ist ganz einfach und ein klitzekleines bisschen beschämend:
Auch in diesem Game – “so sieht es aus, wenn man die Fakten sprechen läßt” (Erich Honecker) – kommt es darauf an, möglichst die Spieler spielen zu lassen, die auf den ihnen zugeteilten Positionen wenigstens ein kleines bisschen was können. Mit anderen Worten: Der Torhüter war als Stürmer keine wirklich gute Idee, in keinerlei Hinsicht.
Tjo.
Aber so ein kleines bisschen Falschaufstellen ist natürlich nicht das Ende der Welt. Das kommt erst noch :)
Mehr darüber morgen (oder am Mittwoch) in
“Engine-Test, Teil 2: Taktikspielchen” – warum das Konzept “10 stellen sich ins Tor, einer bleibt vorne und foult” nicht ganz aufging…

Unglaublich tolle, leider verworfene Ideen, Teil 9: Ponyhof

Saturday, November 3rd, 2007

Zu den Grundübeln eines Online-Sportmanager-Games gehört es, dass die virtuellen Athleten viel zu viel freie Zeit haben. Freie Zeit, in der sie jede Menge Unsinn treiben, wie Fähigkeiten verlieren, schlechte Laune bekommen, den Grundstein für langwierige Verletzungen legen.
DAS kann man ändern, dachte sich der fürs kreative Ideen-Haben zuständige Tel des GameProjects.

“Duhu….”
“Was?”
“Ich habe eine ganz fantastische Idee: Wir könnten einen Online-Pferdehof haben.”
“Nein”
“Nu hör mir doch erstmal zu. Aaaaalso, das wäre überhaupt kein großer Aufwand, neben dem Stadion muss nur einfach ein Stall gebaut werden. Da wohnen dann die Pferde, und tagsüber dürfen sie, wenn dort nicht gerade Übungseinheiten stattfinden, auf dem Trainingsplatz herumtollen und vor allem Gras fressen, was ja schonmal viel weniger Arbeit für den Platzwart bedeutet. Natürlich wird sich dabei hin und wieder eins den Hals brechen, man weiß ja, wie tolpatschig diese dusseligen Viecher sein können. Das ist dann zwar traurig, aber nicht allzusehr, denn da wir ja Wert auf nachhaltigen Umgang mit Ressourcen legen, muss der Vereinsbesitzer Fury und seine Kumpels nicht einfach verbuddeln, sondern kann sie sozusagen recyclen. Und den hungrigen Fans prima Pferdewurst an der Würstchenbude verkaufen. Ist das nicht toll?”
“Nein”
“Oh, klar, ich hab ja die Hauptsache vergessen: Die Beschäftigung der Athleten. Reiten gehört zu den ausgewiesenen Therapiesportarten, das heißt, es fördert nicht nur den Gleichgewichtssinn und die Gelenkigkeit, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen ist auch gut für die Psyche und gegen Langeweile.”

“Nein”
“Warte doch erst mal ab, jetzt kommts: Wir könnten nämlich nicht nur tote Pferde, sondern auch tote Spieler haben. Denn nicht jeder wird in der Lage sein, gegebenenfalls eine halbe Tonne durchgehenden Gaul zu bändigen, so dass Ross und Reiter eben manchmal vor den gerade zur Waschanlage abfahrenden Mannschaftsbus laufen oder im Ermüdungsbecken ertrinken. Weiter hab ich allerdings noch nicht nachgedacht, da müsste man im Einzelfall prüfen, ob Fury und sein Herrchen gemeinsam im Rahmen einer stilvollen Zeremonie beerdigt oder doch zusammen in die Wurst….”
“NEIN”
“Okay”

Dies ist das vorläufige Ende unserer Reihe über die unglaublich tollen, aber leider verworfenen Ideen.
Ab Montag an dieser Stelle:
Engine-Testbeginn, Teil 1: Warum verloren?

Nachtrag: Wie schön, es gibt da draußen jemanden, der mich versteht :)