Gameproject Blog

GameProject
31.7.2007 by Andre Lehmann

JA, DAS KANN MAN ESSEN! Teil 1 – Schnitz und Schwaaß

Und wo wir grad so schön beim Urlaub sind – zuhause schmeckts doch immer noch am besten. Und Selbergekochtes sowieso. Wenn nur nicht immer das blöde einkaufen wäre…

Aber dennoch, es gibt sicherlich einige, die sich auch dazu durchringen können. Das heisst, wenn sie denn mal nicht mit Urlauben beschäftigt sind. Für all diejenigen nur hier und heute zwei Rezepte aus der Heimat:

Hofer Schnitz

Zutaten:
500g Rindfleisch
500g Rinderknochen
1 Bund Suppengrün
1 Essl. Mehl
1 Essl. Butterschmal oder Öl
Pfeffer, Salz
3 große Kartoffeln
2 Karotten
1 Sellerie
1 Stange Lauch
Saisongemüse (Kohlrabi, Sellerie, Blumenkohl etc.)
1 Bund glatte Petersilie
1 Lorbeerblatt
Liebstöckel
Majoran

Zubereitung:
Die Rinderknochen in 1 Liter kaltem, leicht gesalzenem Wasser ansetzen und zum Kochen bringen.
Kurz aufkochen lassen, Fleisch rein und Hitze runter, nur leicht sieden lassen und für 1 Stunde vergessen.
Dann den Bund Suppengrün, das Lorbeerblatt und Liebstöckel rein und eine halbe Stunde mitköcheln lassen.
Inzwischen alles Gemüse putzen und kleinschneiden, egal ob Würfel oder Julienne. Aus Mehl und Schmalz eine helle Eibrenne bereiten.
Wenn das Fleisch gar ist, raus und beiseite stellen.
Suppe durch ein feines Sieb gießen, den Rest wegwerfen.
Mehlschwitze einrühren, kleingeschnittenes Gemüse auch rein und ca. 20 min leise köcheln.
Nach 15 min Fleisch würfeln und rein damit.
Topf von der Platte ziehen, gehackte Petersilie und Majoran dazu und 5 min ziehen lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken (es darf auch gekörnte Brühe oder ein Würfel sein).

Und falls jetzt noch jemand Hunger hat (soll ja vorkommen, nach solch einem Süppchen), für den hier noch ein Hardcore-Rezept für angehende Vampire. Und bevor jetzt Fragen aufkommen: Ja, das Zeug wird hier tatsächlich ab und an gegessen!

Schwaaß

Zutaten:
250 g Speck
2 bis 3 Zwiebeln
2 Laabla (an manchen Orten auch einfach Brötchen genannt)
1/2 l Schweineblut
1/4 l Milch
1/4 l Wasser
Majoran und Salz

Zubereitung:
Der Speck wird in Würfel geschnitten und ausgebraten. Die gehackten Zwiebeln kommen hinzu bis sie schön glasig sind. Auch die Semmeln werden in Würfel geschnitten und mit einem Teil des ausgelassenen Specks goldbraun geröstet. Speck, Zwiebeln und Semmeln werden nun mit dem abgeseihten Blut, mit Milch und Wasser gut verrührt, mit Majoran und Salz gewürzt und in eine Auflaufform gegeben. So kommt es in die Backröhre (bei etwa 180 Grad) und bleibt, bis die Masse aufgegangen ist und gerade eine Kruste gebildet hat.

2 Responses to “JA, DAS KANN MAN ESSEN! Teil 1 – Schnitz und Schwaaß”

  1. wie jetzt??? ich will Fisch!!!
    sogar meine Jungs (2 Kater) lieben Shrimps mit Krabbensoße, nu mach ma hinne mit einem vernünftigen Rezept.

    Ich könnte 3 mal die Woche Fisch essen, ist gesund und macht nen schlanken Fuß

  2. elkewittich Says:
    July 31st, 2007 at 15:47

    Bayern haben keine Fische :)

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.