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19.9.2007 by Elke Wittich

EINE ARBEITSMASCHINE IST EINE ARBEITSMASCHINE – Teil 3: Engine-Homestory

Ein langweiliges Mischmasch aus Klammern und anderen Zeichen, dazu ein doofer Befehlsempfänger – dieses Dings namens Engine, soviel haben wir bisher gelernt, ist nur wenig glamourös.

Aber auch eine Arbeitsmaschine sollte nicht einfach losgelöst von allen sie prägenden Einflüssen beurteilt werden, deswegen ist es höchste Zeit für eine Homestory, unter dem Motto: Zeig mir wo Du wohnst und ich sage Dir…usw.

Rein optisch, soviel steht schon beim ersten Eindruck fest, ist gegen den Wohnort des Maschinchens nicht sehr viel einzuwenden. Umgeben von halbvollen Aschenbechern, jeder Menge Notizzetteln und mit schönem Blick aus dem Fenster zum Hof residiert es in einem ansprechend designten Rechner, den das Schicksal seiner Kumpels noch nicht ereilt hat, sprich: er verfügt noch über ein intaktes Gehäuse und steht nicht halb nackig und mit jeder Menge externer Festplatten verbunden herum.

Ob es drinnen auch so hübsch aufgeräumt ist, kann nur vermutet werden, denn niemand, wirklich niemand, möchte einen Blick in einen ausgewiesenen Informatiker-Rechner werfen. Im Gegensatz zu uns normalen Menschen haben die nämlich nicht etwa schöne, nützliche Programme mit styly Icons und tollen Funktionen wie Musikhören, Bildergucken, Lärmmachen auf ihren Computern, sondern nur Krams, der – grundsätzlich ekelhaft coloriert -, irgendwie ganz fantastische Klammern und andere langweilige Zeichen schreiben kann, sonst aber nix.

Der Engine geht es in dieser totsicher fiesgefärbten Umgebung aber anscheinend gut, jedenfalls funktioniert sie, mehr kann man von doofen Maschinen nicht erwarten.

Nächste Woche allerdings wird es für sie spannend, denn dann wird sie nicht nur neben einem Mac wohnen, sondern auch eine sozusagen duale Existenz beginnen und entsprechend ebenfalls dort residieren.

Wie sie den Umzug verkraftet und ob es nicht doch möglich ist, sie bunt zu machen, darüber mehr demnächst in “Eine Arbeitsmaschine ist eine Arbeitsmaschine – Teil 4: Gibts die Engine eigentlich auch in nichtlangweilig?”

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