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6.11.2007 by Elke Wittich

Engine-Test, Teil 1: Warum verloren?

Bedauerlicherweise ist diese Frage nach dem ersten Match des unglückseligen Vereins nahmens Kvikk ganz einfach zu beantworten. Der Club, in zweifacher Hinsicht verflucht – zum einen, weil er als Testteam nicht groß und stark werden darf, sondern bald schon wieder sterben wird und zum anderen, weil er mit einer Besitzerin geschlagen ist, die Spieleraufstellen schon immer langweilig fand – hat gegen Teerlunge (ebenfalls mit kurzer Lebenserwartung, dafür aber mit einem Herrchen, das Spielerverteilen ganz toll findet) schmählich verloren.
An dieser Stelle würden wir nun gern davon berichten, wie lächerlich unausgewogen die Engine ist, oder wie blödsinnig die Chancenverteilung oder wie horrend dämlich der Einfluss von Sonne, Regen, Zuschauergesängen, Platzverhältnissen. Oder wenigstens, dass die Kvikkies nix dafür konnten, weil ihr Spitzenspieler mitten im Match tot umgefallen ist.
Die Wahrheit wäre das alles aber nicht, die ist ganz einfach und ein klitzekleines bisschen beschämend:
Auch in diesem Game – “so sieht es aus, wenn man die Fakten sprechen läßt” (Erich Honecker) – kommt es darauf an, möglichst die Spieler spielen zu lassen, die auf den ihnen zugeteilten Positionen wenigstens ein kleines bisschen was können. Mit anderen Worten: Der Torhüter war als Stürmer keine wirklich gute Idee, in keinerlei Hinsicht.
Tjo.
Aber so ein kleines bisschen Falschaufstellen ist natürlich nicht das Ende der Welt. Das kommt erst noch :)
Mehr darüber morgen (oder am Mittwoch) in
“Engine-Test, Teil 2: Taktikspielchen” – warum das Konzept “10 stellen sich ins Tor, einer bleibt vorne und foult” nicht ganz aufging…

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