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9.11.2007 by Elke Wittich

Engine-Test, Teil 2: Unglücklich gewonnen

Dass die Kvikk-Spieler eine Horde Loser sind, steht unumstößlich fest. Nicht einmal der gestrige Sieg gegen Teerlunge kann daran etwas ändern (2-1, yes!).
Woran das liegt? Ganz einfach, in den Reihen der kvikk´schen Blödsinnskicker befindet sich jemand – oder etwas, wer weiß das bei einem virtuellen Spieler schon so genau – der zutiefst unsympathisch ist. Nein, nicht der unglückselige Torhüter von letztens, sondern jemand anderes, gegen den im Großen und Ganzen nur vorliegt, dass er da ist. Er heißt nicht etwa besonders unschön, und können tut er auch durchaus was, aber irgendwie war´s einfach Hass auf den ersten Blick.
In einem vollwertigen Game kein Problem, aber im Alphatest ein beständiges Ärgernis, denn der Unsympath kann mangels entsprechender Optionen weder verkauft noch getötet werden.
Mangelt es dem Entwickler noch dazu an Mitgefühl und allgemeiner Herzensbildung, sind Dialoge wie dieser die Folge:

“Verdammt, mach den Sack da weg, ich willwillwill den nicht haben. Der stört.”

“Warum?”

“Weil er blöd ist.”

“Tjo”

“Ernsthaft, ich kann ihn nicht ausstehen, irgendwas stimmt nicht mit dem, guck doch mal.”

“Ich kann nichts Besonderes feststellen.”

“Weil Du nicht ordentlich guckst, schau bitte nochmal, da ist bestimmt irgendwas mit den Nullen und Einsen und den Klammern nicht in Ordnung. Ich bin sicher, dass da irgendwo eine 0 mit bad vibes ist oder so.”

“Nein.”

Und so darf der Spieler natürlich bleiben. Dass er vorhin das 2:1 erzielt hat, ändert übrigens nichts daran, dass er ein furchtbarer Unsympath ist…

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