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26.11.2007 by Elke Wittich

Grüße aus der Betazone: 1. Ein tiefer Seufzer

Erste Erkenntnis:
Eine so ernste Sache wie die Ligenverteilung mit einer gewissen Laissez faire-Haltung anzugehen, war ein Fehler.
Hätte man sich auch vorher denken können, irgendwie. Denn der bayerischste Bayer von allen will natürlich eine eigene Bayernliga. In der er, obwohl ein Roter (für Nicht-Bajuwaren: B. München-Fan), sogar den einzigen Blauen (also Sechziger-Fan) des GameProjects akzeptieren würde, er sei ja schließlich tolerant. Auch der Franke dürfe mitspielen, beschließt er großzügig – nun müssen Freiwillige gesucht werden, die bereit sind, es mit dem bayrischen Gesocks aufzunehmen.
Und die irgendwie süddeutsch sein sollen.
“Kein Problem”, sagt der Ossi-Ösi, “denen zieh ich die Lederhosen aus”, was schonmal einen Neigungsbayern mehr macht.
Die Weißwurstesser zeigen derweil bedenklichen Expansionsdrang und verkünden, Schwaben seien ja im Grunde auch Bayern. Und reklamieren deswegen die Inhaberin des Clubs Rosa Rütlikiez für sich, die ihrerseits mit gewissem Recht darauf verweist, dass Neukölln irgendwie zu Berlin gehöre und sie deswegen lieber dann doch nicht…
Entsprechend wird es nun spannend:

Sprechen Wasserlurche bayerisch?

Ist Holländisch einfach nur eine Abart des Öcher Platts?
Werden die Leute mit dem komischen Akzent im Gegenzug eine eigene Hessenliga durchsetzen?
Und: Wer ist das Fumpenmariechen?

Bis endgültige Antworten auf  diese und andere  immens spannenden Fragen  gefunden sind, dauert es noch ein bisschen :)

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